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Fritz Holter

Großhandel für Sanitär- und Heizungsbedarf, Wasserversorgung und -entsorgung

Fritz Holter

Großhandel für Sanitär- und Heizungsbedarf, Wasserversorgung und -entsorgung

Fritz Holter

Großhandel für Sanitär- und Heizungsbedarf, Wasserversorgung und -entsorgung

Mit der Kombination aus fotorealistischer 3D-Badplanung und innovativer Raumbrillentechnik ermöglicht HOLTER seinen Beratungskunden, das für sie geplante Bad zu betreten, noch bevor es real existiert. Ein Rundgang durch das künftige Bad gibt Sicherheit bei der Entscheidungsfindung, erhöht die Vorfreude auf die neue Entspannungsinsel und sorgt für ein einzigartiges Raumerlebnis.

​​​​​​​145 Jahre + 5 Generationen = eine große Erfolgsgeschichte

Holter blickt stolz auf über 145 Jahre Firmengeschichte zurück. Heute hat der Sanitär- und Heizungs-Großhändler in Österreich und Bayern rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An 17 Standorten erwirtschaften diese einen Umsatz von 245 Millionen Euro. In acht Bäderausstellungen berät Holter Kunden in Sachen Badgestaltung und -planung und begleitet sie auf dem Weg zu ihrem neuen Traumbad.

Mag. Jasmin Holter-Hofer & Michael Holter
Geschäftsführung

„Der Grundstein für das Unternehmen wurde vor 145 Jahren von unserem Ur-Ur-Großvater Franz Holter gelegt. Aus der einstigen Eisenhandlung ist im Laufe der Generationen der größte eigentümergeführte SHK-Großhandel in Österreich geworden. Wir sind stolz auf diese Entwicklung, die nicht auf die reine Gewinnmaximierung abzielt, sondern vielmehr auf nachhaltiges Wirtschaften und langfristiges Wachstum aus eigener Kraft."

Mag. Jasmin Holter-Hofer & Michael Holter
Geschäftsführung

HSH: Was zeichnet das Unternehmen Holter aus?

 Jasmin Holter-Hofer: Wir sind unseren Kunden ein verlässlicher Partner und bieten ein Leistungspaket, das über die klassischen Angebote eines Großhandels weit hinausgeht. Dabei geht es uns besonders um flexible zielgerichtete Lösungen für kundenspezifische Anforderungen. Wir arbeiten ständig daran, auf sich ändernde Kundenbedürfnisse einzugehen. Das betrifft die Standards bei der Auswahl der Produkte ebenso wie die Optimierung der Bestell- und Lieferprozesse oder den Einsatz modernster VR-Technik bei der Kundenberatung in unseren Mein Holter-Bad Ausstellungen.

HSH: Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Michael Holter: Eine ganz zentrale Herausforderung für die Zukunft ist die Digitalisierung, die alle Lebensbereiche und Altersgruppen erobert. Wir müssen und damit auseinandersetzen, wie wir unsere Zielgruppen erreichen, beispielsweise den Konsumenten, der Kaufentscheidungen immer häufiger zu Hause trifft. Dazu kommt „Smart-Living“, das in der Haustechniksteuerung viel zusätzliches Know-how erfordert.

Lukas Vormair
Leiter Logistik

„Ausgehend von acht Logistikzentren liefern wir bis 18.30 Uhr bestellte Ware österreichweit und im angrenzenden Bayern am nächsten Morgen zu unseren Kunden. Über 70 Prozent aller Bestellungen werden über unser online Kundenportal getätigt. Damit waren wir Vorreiter in der Branche und das sind wir nach wie vor. So haben wir im vergangenen Jahr als erster österreichischer Großhändler in der Branche im Zentrallager ein fahrerloses Transportsystem eingeführt."

Lukas Vormair
Leiter Logistik

HSH: Großhandel-Kunden sind zufrieden, wenn sie die richtige Ware rechtzeitig bekommen. Wie sorgen Sie für diese Zufriedenheit?

Lukas Vormair: Indem wir die Logistik im Griff haben. Es gibt zwei große Herausforderungen: Genauigkeit und Geschwindigkeit. Wir achten penibel darauf, so wenige Fehler wie möglich zu machen, denn es hilft dem Kunden nicht, wenn er zwar pünktlich aber fehlerhaft beliefert wird. Trotzdem müssen wir auch schnell sein, denn der Installateur braucht die Ware am nächsten Morgen am richtigen Ort. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Lagerführung gut durchdacht und auf den neusten Stand ist. Wir wollen nämlich die Besten UND die Schnellsten sein.

HSH: Und wie gewährleisten Sie das?

Lukas Vormair: Im Zentrallager in Wels lagern rund 35.000 Artikel. Über Nachtsprung stehen Artikel bei Bedarf am nächsten Morgen in den Logistikstützpunkten zur Verfügung, wo sie vor der Auslieferung kommissionsweise verdichtet werden. Wir haben ein engmaschiges Kontrollnetz, sodass die Fehlerquote bei 3,2 Millionen Kommissionierpositionen im Jahr lediglich bei 0,1 Prozent liegt. Das ist ein herausragend niedriger Wert.

Monika Horvath
Planung Bäderausstellungen

„In unseren acht Mein HOLTER-Bad Ausstellungen präsentieren wir die ganze Bandbreite des Bäderbereichs – vom kleinen Wohnungsbad bis hin zur großzügigen Wellnessoase."

Monika Horvath
Planung Bäderausstellungen

HSH: Kommen wir zum Thema Bad: Wie viel lässt sich der Kunde ein Bad kosten?

Monika Horvath: Die Investition in ein Bad kann mit jener in eine Küche verglichen werden. Das Bad hat sich seinen Platz als wichtiger Erholungs- und Entspannungsort im Lebensraum der Menschen erobert. Es ist ein Raum, der zudem auch nicht alle paar Jahre umgestaltet wird. Deshalb muss ein Badezimmer gut und vorausschauend geplant sein, damit man auch in 10 Jahren noch Freude daran hat.

HSH: Wie beratungsintensiv ist der Badverkauf?

Monika Horvath: Für eine gute Beratung sollte man sich zwei bis drei Stunden Zeit nehmen. Deshalb arbeiten wir hauptsächlich mit Terminen. Die Kunden haben in den Ausstellungen Gelegenheit, sich von bis ins kleinste Detail ausgefertigten Musterbädern inspirieren zu lassen. Sie können Oberflächen befühlen, Armaturen testen und sich über technische Finessen informieren. Ein besonderes Highlight bieten wir unseren Kunden mit unserer Virtuellen Bäderschau. Hier können sich Kunden im für sie geplanten Bad umherbewegen, noch bevor der Handwerker die Baustelle überhaupt betreten hat.

Stichwort Energieversorgung: Wie wurde diese in der Firmenzentrale umgesetzt?

Michael Holter: Umweltschutz ist uns ein großes Anliegen. Das spiegelt allein schon die Tatsache wider, dass bei uns Umwelttechnik ein eigener Fachbereich ist. Beim 2012 bezogenen neuen Verwaltungsgebäude in der Welser Firmenzentrale haben wir großen Wert auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung gelegt. Das Gebäude beheizen 2 Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Im Sommer sorgen eine Lüftungsanlage sowie Kühldecken für angenehme Temperaturen. Den Stromverbrauch halten wir u. a. mittels automatischer Licht- und Stromabschaltung so gering wie möglich. In der Bäderausstellung setzen wir auf Betonkernaktivierung. 3 Wärmepumpen mit Tiefenbohrung heizen oder kühlen, je nach Jahreszeit. Auf dem Dach der Lagerhalle in Wels haben wir eine PV-Anlage mit einer Gesamtleistung von 15,96 kWp. In unserem Fahrzeugpool haben wir sechs Elektroautos, die für innerstädtische Fahrten genutzt werden.

HSH: Mit 800 Mitarbeitern ist Holter auch ein bedeutender Arbeitgeber. Bekommen auch Sie den Fachkräftemangel zu spüren?

Jasmin Holter-Hofer: Wir unternehmen sehr viel, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das nicht nur der Erbringung der geforderten Arbeitsleistung dient, sondern auch dazu beiträgt, dass sich die Menschen im Unternehmen wohlfühlen. Dazu zählen betriebliche Sozialleistungen wie zum Beispiel Gesundheitsförderung oder Kinderbetreuung in den Sommerferien. Unsere von den MitarbeiterInnen als „Holter-Geist“ beschriebene Unternehmenskultur kennzeichnet sich dadurch, dass Werte wie Verlässlichkeit, Respekt und Teamgeist hochgehalten werden. 95 Prozent aller MitarbeiterInnen sind mit Holter als Arbeitgeber zufrieden bzw. sogar sehr zufrieden. Und natürlich ist auch die Lehrlingsausbildung ein wesentlicher Faktor, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

HSH: Zum Schluss noch die Frage nach den Holter-Perspektiven?

Michael Holter: Natürlich wollen wir den erfolgreichen Weg, den wir in der Vergangenheit beschritten haben, auch in Zukunft weitergehen. Das wird nicht einfacher, weil wir uns gerade in unserer Branche in einem stark umkämpften Marktumfeld bewegen. Deshalb beschreiten wir neue Wege, indem wir neue Zielgruppen ansprechen und auch unser Engagement im angrenzenden Bayern verstärken.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

Fritz Holter GmbH
Sengerstraße 27
4600 Wels
T 050 483 0
F 050 483 2099
office@holter.at
www.holter.at

 

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