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Hargassner

Stückgut-, Hackschnitzel- und Pelletskessel, Lagersysteme

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Stückgut-, Hackschnitzel- und Pelletskessel, Lagersysteme

Nach dem Erfolg der Nano-PK Serie mit dem Nano-PK 6-15 und dem Nano-PK 16-32 wurde das Hargassner-Pelletssortiment auch 2018 wieder erweitert: Der Nano-PK6-15.3 hat jetzt zwei zusätzliche Rauchrohranschlüsse seitlich und hinten. Beim Nano-PK 20-32 hat sich diese Bauweise bereits bewährt. Somit ist ein einfacher und kostengünstiger Rauchrohranschluss auch bei niedrigen Kaminanschlüssen möglich.

Neu ist diese Serie auch als Nano-PK PLUS erhältlich – das PLUS bedeutet + Brennwerttechnik. Durch einen zusätzlichen Niro-Kondenswärmetauscher wird die Temperatur unterhalb des Kondenspunktes gebracht und kondensiert wieder aus. Die gewonnene Wärme und die Reduktion der Abgastemperatur erreichen einen um bis zu 10 % höheren Wirkungsgrad und somit geringere Heizkosten. Der Niro-Wärmetauscher wir natürlich in gezielten Abständen automatisch gereinigt und erzielt als Nebeneffekt eine perfekte  Abgasreinigung wodurch die die Feinstaub-Emissionen stark reduziert werden. Dieser Kondenswärmetauscher ist auch jederzeit nachrüstbar.

Der Stückholzkessel Neo-HV ist die optimierte Weiterentwicklung des bereits bewährten 1/2M Scheit-Vergasers HV, der in neuem Gewand erscheint und auch technisch neue Raffinessen aufweist. Die neue Design-Verkleidung ist modern und hochwertig gestaltet mit einem Display, das neigbar ist und somit ergonomisch optimal zu bedienen ist. Technisch gesehen ist die neue Verbrennungs-Regelung eine der größten Neuerungen. Sie optimiert die Verbrennungsabläufe und stellt somit sicher, dass unterschiedlichste Holzsorten und Trockenstufen bestens verarbeitet werden und dadurch natürlich auch die Emissionswerte auf ein Minimum reduziert werden. Das integrierte Saugzuggehäuse mit modernem EC-Motor gewährleistet eine hohe Stromersparnis und Energieeffizienz. Der Neo-HV punktet auch mit einer verbesserten Luftführung, bei der auch die Zündluft über eine Primärluftklappe geregelt wird. Die Optimierung der Füllraumpaneele wurde durch eine zusätzliche Versteifung und der konischen Ausführung erreicht, so dass das Holz perfekt nachrutschen kann. Die neue Aschelade ist mit Führungsschienen ausgestattet und ist so angeordnet, dass beim Öffnen der Türen die Ascheteilchen direkt in die Lade fallen. Viele weitere kleine technische Raffinessen runden die Vorteile des neuen Neo-HV ab. Als Zubehör gibt es natürlich weiterhin die Rücklaufanhebungsgruppe, eine automatische Zündung, ein drehbares Saugzuggehäuse und vieles mehr. 

Neu gibt es den Neo-HV in der Premium-Ausführung:

Bei dieser Ausführung sind die Füllraumpaneele aus hochwertigem Edelstahl für extrem lange Lebensdauer, einer automatischen Keramikzündung, einer Komfort-Aschelade mit Deckel und Tragegriff, damit die Asche komfortabel entsorgt werden kann und einer LED-Füllraumbeleuchtung welche dem Kunden sowohl das Befüllen als auch das Reinigen erleichtert.

Das Traditionsunternehmen Hargassner erweitert die bestehende Firmenzentrale – die neue Hargassner Energy World entsteht!

Mit dem Spatenstich im November 2017 startete die Erweiterung des Unternehmens Hargassner auf einer Gesamtfläche von 6.000 m2. Mit einer Investitionssumme von ca.10 Mio. € entstehen das neue Trainings-Center, ein Kundencenter mit beeindruckender Biomasse-Welt und top-moderne Büroräumlichkeiten. Die Gebäudearchitektur wird geprägt durch großflächige Glasfassaden, gläserne Schauboxen, Metall-Wandpaneele und vertikale Beschattungslamellen der Ausstellungshalle, die je nach Sonnenstand automatisch gesteuert werden. Der U-förmige Baukörper schafft eine lückenlose Verbindung zwischen dem Ausstellungsgebäude und dem derzeitigen Bürogebäude und vereint Bestand und Neubau zu einem zusammengehörigen Firmenkomplex. Da das Thema Ausbildung bei Hargassner einen sehr hohen Stellenwert hat, wird das Trainings-Center eine optimale Aus- und Weiterbildungsstätte für unsere Fachpartner aus dem In- und Ausland, aber auch für alle Mitarbeiter. Neue Seminar- und Praxisräume schaffen eine Plattform für Theorie und Praxis.  Modernste Präsentationstechnik im hauseigenen Kino für Schulungen und Tagungen wird nur eines der vielen Highlights sein. Eine Panorama-Bar mit tollem Ausblick soll nach den Seminaren noch als gemütliche Kommunikationszone dienen. Die Biomassewelt wird mit dem Kunden- und Erlebniscenter die Produkte des Unternehmens und die Marke Hargassner entsprechend präsentieren. Der repräsentative Eingangsbereich mit Cafe Lounge verspricht ein beeindruckendes Eintreten in die Firmenzentrale. Der Besucher erhält einen Überblick über die verschiedensten Möglichkeiten der Biomasse Energieversorgung – von den Brennstoffen Hackgut, Pellets und Stückholz bis hin zu den Heizungskesseln in allen Leistungsbereichen. Da das Unternehmen einem stetigen Wachstum unterliegt, ist es notwendig auch den Verwaltungsbereich auszubauen. In Summe werden 40 neue Arbeitsplätze  geschaffen. Ein modernes Innendesign mit einem innovativen Raumkonzept und top ausgestatteten Arbeitsplätzen verspricht eine angenehme Arbeitsumgebung. Open Space Bürobereiche, Atrium, Kommunikationszonen und ein Hargassner Firmenrestaurant. Ein eigener Koch wird die Mitarbeiter, Schulungsgäste und Geschäftspartner künftig in deren Mittagspause mit gesunden und vitalen Speisen verköstigen, die in einem traumhaften Wintergarten genossen werden können. Danach lädt der großzügige Innenhof noch zum Entspannen und Sonne tanken ein. Nicht nur für die bestehenden Mitarbeiter soll diese Modernisierung der Arbeitsplätze eine motivierende Neuerung sein, sondern auch neue Mitarbeiter in die Firmenzentrale nach Weng bringen. Die Firma Hargassner will mit diesem vorbildhaften Ausbau die Wirtschaftsregion Braunau und auch das gesamte Innviertel stärken und ein klares Zeichen für die Nachhaltigkeit des Wirtschaftsstandortes setzen. 

Versprochen und Wort gehalten

Mit welcher anderen Geschichte als dieser könnte ein Hargassner-Porträt beginnen? „Ich bau dir eine Heizung, bei der du nie wieder nachlegen musst“, so lautete das Versprechen, das Firmengründer Anton Hargassner seiner Frau vor über 30 Jahren gab. Hargassner, damals Landwirt, hat Wort gehalten. Aus dem Versprechen wurde die erste vollautomatische Hackgutheizung und aus der 1984 gegründeten „Garagenfirma“ ein Vorzeige-Industriebetrieb. Als Pionier im Bereich Hackgutheizungen wurden auch mehrere Patente angemeldet und die erste automatische Zündung entwickelt. Im Interview erzählt uns Markus Hargassner, Geschäftsführer und Sohn des Firmengründers, mehr über das österreichische Vorzeigeunternehmen.

Markus, Anton und Elisabeth, Anton Jun. Hargassner
Gründer und Geschäftsführer

„Die Natur ist unsere Lebensader. Ohne eine gesunde Natur ist kein gesundes Leben möglich. Deshalb se­hen wir uns seit der Firmengründung im Jahr 1984 als Pionier für umweltschonendes Heizen mit erneu­erbarer Energie. Dieser Pioniergeist ist nach wie vor ungebrochen, weil wir uns als Ziel gesetzt haben, die Besten zu sein und zu bleiben, wenn es um biologi­sches Heizen geht – der Umwelt und den nachfolgen­den Generationen zuliebe.“

Markus, Anton und Elisabeth, Anton Jun. Hargassner
Gründer und Geschäftsführer

HSH: Herr Hargassner, was ist das Kerngeschäft Ihres Unternehmens?

Markus Hargassner: Hackgut, Pellets, Stückgut – und das umweltschonende Heizen damit. Wir beschäftigen mehr als 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Tendenz steigend. Viele von ihnen haben wir in unserer Lehrwerkstätte selbst ausgebildet. Wir bieten über 50 verschiedene Kesseltypen inkl. Lager- und Befüllsysteme sowie Pufferspeicher an. Seit der Firmengründung geht’s stetig bergauf.

Und was ist das Besondere an Hargassner?

Wir sind ein Familienbetrieb und leben, was wir tun – das Thema „Heizen mit Biomasse“. Der nachhaltige Umgang mit der Natur war uns immer schon wichtig. Nicht Erträge und Zahlen stehen im Vordergrund, sondern die Vision. Unser Vater hat uns umweltbewusste und nachhaltige Denkweise von klein auf weitergegeben und mein Bruder und ich führen das Unternehmen mit viel Tradition, aber auch Innovation weiter. Wenn man so denkt und arbeitet, dann kommt der Erfolg von selbst. Es ist ein großer Vorteil, dass wir familiengeführt sind. Wir sind nur uns selbst gegenüber verantwortlich, keinem Konzern und keinen Aktionären. Wir denken langfristig und das zahlt sich aus. Dieses langfristige Denken zeigt sich auch in unserer Investition in den Standort Weng im Innkreis - 2017 startete die Erweiterung unseres Unternehmens. Auf einer Gesamtfläche von 6.000 m2 entsteht die Hargassner Energy World, die das neue Trainings-Center, ein Kundencenter mit beeindruckender Biomasse-Welt und top-moderne Büroräumlichkeiten umfassen und Pfingsten 2019 im Rahmen der Hausmesse eröffnet wird.

Werden alle Produkte, die Sie anbieten, auch hier am Standort genutzt?

Selbstverständlich – und noch mehr. Wir haben hier mehrere Heizhäuser, natürlich mit Biomasse. Aber auch die Wärme, die bei der Forschungs- und Entwicklungsarbeit entsteht – etwa bei Tests von Produktneuheiten oder Versuchen mit alternativen Brennstoffen – geht nicht verloren. Auch die Wärme, die diverse Produktionsmaschinen erzeugen, gewinnen wir zurück. Als Speicher dient ein Puffer mit 20.000 Liter Fassungsvermögen.

Wo Hargassner draufsteht, ist also Hargassner drinnen?

So könnte man sagen, denn auch in den Produktionsanlagen steckt jede Menge Hargassner-Know-how. So betreiben wir z. B. unsere Pulverbeschichtung mit einer Hackgutfeuerung. Das war weltweit die erste Anlage dieser Art. Mittlerweile haben wir bereits mehr als 10 solcher Beschichtungsanlagen mit Biomasse ausgerüstet. Durch die Verwendung von Hackgut als Heizmaterial werden bis zu 30.000,- Euro/ Jahr eingespart d. h. man heizt um 2/3 günstiger als mit Gas oder Öl. Die Anlage rechnet sich also in sehr kurzer Zeit. All das zeigen wir übrigens auch gerne her, und zwar im Rahmen von Führungen durch unsere Biomasse-Erlebniswelt. Schulen oder Vereine nehmen dieses Angebot gerne an. Es gibt Zeiten, da haben wir jeden Tag mindestens eine Gruppe zu Gast.

Wie schätzen Sie die derzeit schwierige Situation auf dem heimischen Biomasse-Markt ein?

Aus Erfahrung weiß ich: Zyklen hat es immer schon gegeben. Die Situation bei den Pellets betrifft derzeit ganz Europa, der Preis war kurzfristig zu hoch, das hat die Konsumenten verschreckt. Insgesamt haben wir es mit einer Stagnation und auch rückläufigen Zahlen zu tun, aber auf höchstem Niveau. Wir jammern nicht, können es auch gar nicht. Wir kompensieren das mit tollen Produkten. Und nochmal zurück zu den Pellets: Für Millionen Ölheizungen in Deutschland und hunderttausende in Österreich gibt es nicht wirklich einen anderen brauchbaren Ersatz. Der Komfort bliebe durch Pellets gleich, aber die Energiekosten gingen drastisch runter. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Markt wieder anzieht.

Und wo sehen Sie aktuell Potenzial?

In kleinen Nahwärme-Netzen. Es ist sinnvoll, wenn sich eine Handvoll Nachbarn zusammensetzt und eine gemeinsame Heizlösung andenkt, anstatt dass alle ihr eigenes Süppchen kochen. Dann geht nicht jeder auf mindestens fünf Messen und holt mehrere Angebote ein, um am Schluss erst recht nicht zu wissen, was denn jetzt das Vernünftigste ist. So ein Nahwärme-Netz lässt sich z. B. mit unserem Heizcontainer realisieren, inkl. Holzlieferung durch einen Bauern aus der Region und regelmäßiger Wartung, z. B. durch den Hersteller. Das ist eine feine Sache, die man selbst auf die Beine stellen kann, man muss nur mit anderen darüber reden. Das gilt natürlich auch für öffentliche Gebäude wie z. B. Gemeindeämter oder Schulen, wo oft noch Ölheizungen verbaut sind und die räumlichen Möglichkeiten beschränkt sind.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Erneuerbaren Energie?

Im Prinzip sind wir auf dem richtigen Weg – Betonung auf: im Prinzip. Noch besser würde unsere Gesellschaft funktionieren, wenn jeder für sich Gier und Geiz ausblenden und Nachhaltigkeit und Regionalität in den Vordergrund stellen würde. Dann gäbe es keine neuen Öl- und Gasheizungen mehr. Wenn das Geld im Land bleibt, wenn ich mein Holz beim Bauern aus der Nachbarschaft kaufe und er mit dem Gewinn seine Familie ernähren kann, dann können wir hier Kessel bauen und Menschen beschäftigen.

Zu guter Letzt: Wenn Sie Hargassner auf einen einzigen Begriff reduzieren müssten, wie würde dieser lauten?

Verlässlichkeit und Qualität. Letztens hat sich jemand aus der Branche für einen Job bei uns beworben. Im Gespräch hat er treffend formuliert: „Es kauft nicht jeder Hargassner, aber ‚draußen‘ schimpft auch niemand über euch.“ Weil es keinen Grund dafür gibt. Wir verkaufen nichts, was wir nicht ausreichend erprobt haben. Als Familienunternehmen verlieren wir unseren Kernbereich nie aus den Augen, setzen auf das, wo wir Fachkompetenz haben. „Wachsen, wachsen, wachsen“ ist nicht unser Credo. In dem Moment, wo du etwas im Sortiment hast, bei dem du dich nicht auskennst, wird der Schaden größer als der Nutzen. Wo keine Kompetenz ist, da kann es auch keine professionelle Beratung geben. Man macht vielleicht mehr Umsatz, aber ist auch nicht mehr der Spezialist und damit abhängig von anderen. Im Bereich Biomasse, da kann uns der Kunde alles fragen, da macht uns niemand etwas vor.

Das glauben wir Ihnen aufs Wort. Vielen Dank für diesen Einblick in die Hargassner-Welt!

Hargassner GesmbH
Anton Hargassnerstr. 1
4952 Weng
T 07723 5274 
F 07723 52745 
office@hargassner.at 
www.hargassner.at

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