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Kioto

Mono- und polykristalline Photovoltaik-Module, Glas-Photovoltaikmodule

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Mono- und polykristalline Photovoltaik-Module, Glas-Photovoltaikmodule

Module von KIOTO SOLAR zählen zu den ertragsreichsten und leistungsstärksten Photovoltaikmodulen am Markt. Eine neue Zelltechnologie sowie der Einsatz von Antireflexglas sorgen für höchste Leistung und top Erträge. So bietet KIOTO SOLAR seit diesem Jahr noch stärkere Photovoltaikmodule an. Mit Modulen, die bis zu 300 Wp Spitzenleistung erzielen, holen wir das Maximum aus der Sonne. 

Wo PV-Module drin sind, sind auch PV-Module drauf!

Die KIOTO Photovoltaics GmbH in St. Veit an der Glan ist Österreichs führender Hersteller von Photovoltaikmodulen (PV-Modulen) und Vorreiter in puncto Erneuerbare Energie. Auch wenn es um die Energieversorgung des Standortes geht, setzt KIOTO auf die Kraft der Sonne und auf die geschickte Nutzung der Abwärme aus der eigenen Produktion. Bei einer Führung durch die Produktionshalle gewährt uns Geschäftsführer Peter Prasser interessante Ein- und Ausblicke.

Peter Prasser 
Geschäftsführer KIOTO PV

„Als einer der ersten Solarpioniere Österreichs schlägt mein Herz bereits seit 1991 für die Sonnenenergie. Für mich liefern Photovoltaik und Solarthermie sonnenklare Vorteile, die im Energiemix der Zukunft eine tragende Rolle spielen werden."

Peter Prasser 
Geschäftsführer KIOTO PV

HSH: Herr Prasser, Ihre Produktionsmitarbeiter scheinen es gewöhnt zu sein, Besuch zu bekommen. Machen Sie oft Führungen durch Ihre Produktionshallen?

Peter Prasser: Wir leben eine sehr offene und persönliche Firmenphilosophie. Aus diesem Grund zeigen wir nicht nur vielen unserer Kunden, sondern auch Schulklassen und interessierten Gruppen wie PV-Anlagen entstehen, und bringen ihnen so die Welt der Erneuerbaren Energien näher.

Hier in der Produktionshalle merkt man, dass KIOTO am Puls der Zeit produziert. Neueste Fertigungstechniken, zahlreiche Roboterarme und automatisierte Arbeitsschritte – braucht das nicht alles sehr viel Energie?

Natürlich bewegen wir uns als Industriebetrieb in einem sehr energieintensiven Betätigungsfeld. Gerade deshalb war es für uns sehr wichtig, dass wir unseren Bedarf an elektrischer Energie so weit wie irgendwie möglich mit selbst produziertem, umweltfreundlichem Sonnenstrom abdecken können. Auf unseren Dächern befindet sich eine PV-Anlage, mit deren Hilfe wir pro Jahr an die 450 Megawattstunden Strom erzeugen können. Unter der Woche fließt der von uns selbst produzierte Sonnenstrom zur Gänze in die Produktion. Überschüsse, die wir in das öffentliche Stromnetz einspeisen, können wir nur an den Wochenenden erzielen, wenn die Produktion ruht.

Als wir an der Glasprüfung, an den Robotern und fleißigen Mitarbeitern vorbeimarschieren, fällt uns eines der Kernstücke der Produktion ins Auge: Der sogenannte „Laminator“. Sie haben im Vorfeld erwähnt, dass dieser "Laminator" auch für die Energieversorgung essentiell ist. Warum denn das?

Unseren „Laminator“ kann man sich wie einen High-Tech-Backofen vorstellen. Hier wird Unterdruck erzeugt und die vormontierten Laminate werden bei 160 Grad Celsius 16 Minuten lang verschmolzen und gleichzeitig verpresst. Hier entsteht produktionsbedingt sehr viel Wärme und auch sehr viel Abwärme. Und genau diese Abwärme nutzen wir, um unsere Gebäude zu heizen. Wir führen sie einfach in das Heizsystem zurück und sparen uns so Unmengen an Heizungsenergie.

Während wir noch dabei zusehen, wie die vormontierten Module den Laminator verlassen und zum Entgraten, zur Rahmenmontage, Endprüfung und Verpackung weitergeleitet werden, öffnet Peter Prasser eine Nebentüre und führt uns in die oberen Stockwerke, genauer gesagt in den Technikraum. 37 Wechselrichter und ein gewaltiger Pufferspeicher: Das sind selbst für uns keine alltäglichen Dimensionen.

Hier in unserem Technikraum befinden sich 36 kleinere Wechselrichter mit je 10 kW und ein großer Wechselrichter mit 100 kW. Sie wandeln den Gleichstrom, der von den PV-Modulen auf dem Dach geliefert wird, in netzkonformen Wechselstrom um. Und hier gleich nebenan befindet sich der Pufferspeicher für die Wärme, die der Laminator produziert. Er ist drei Stockwerke hoch und fasst ca. 17 Kubikmeter Inhalt.

Staunend geht es weiter in einen Nebenraum, wo Peter Prasser für uns eine Dachluke öffnet. Über eine Ausziehleiter trippeln wir – bewaffnet mit Kamera, Notizbuch und Schreibstift – hinauf und finden uns an einem sonnigen und windigen Frühlingstag auf dem KIOTO-Dach wieder. Ein toller Weitblick: Vor uns glitzern unzählige PV-Module in der Sonne. Dahinter grüne Wälder. Schön ist es hier oben.

Ja, diesen Ausblick bekommen unsere Besucher normalerweise nicht zu sehen. Vor uns liegen ungefähr 2.600 Photovoltaikmodule, die den Produktionsstandort mit umweltfreundlich produzierter Elektrizität versorgen. Über das Jahr gesehen können wir mit dieser Anlage 75 bis 80 % unseres Eigenstrombedarfes erzeugen. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, um unsere Produkte im Echtbetrieb zu testen.

Ein frühlingshafter Wind weht hier oben und es wird zunehmend frischer. Peter Prasser hebt eine einzelne Walnuss auf, die sich irgendwie auf das Dach verirrt hat, steckt sie ein, und bittet uns wieder ins Gebäudeinnere. Im Besprechungsraum bei einer warmen Tasse Kaffee erzählt er uns noch mehr über sein Unternehmen, das sich in den letzten Jahren zum österreichischen Leitbetrieb für Photovoltaik entwickelt hat.

Herr Prasser, erzählen Sie uns doch bitte etwas darüber, wie sich KIOTO während der letzten Jahre entwickelt hat.

Die ersten Schritte machte die KIOTO-Gruppe 1991 im Bereich Solarthermie mit der ursprünglichen Marke RKG. 2003 kam dann die PV-Modulproduktion dazu. Kurz darauf haben wir die Marke KIOTO geschaffen, die heute die Bereiche OEM Thermie, Solcrafte und natürlich die Photovoltaik beinhaltet. Die gesamte Gruppe hatte im Jahr 2013 an die 320 Mitarbeiter und einen Umsatz von 90 Millionen Euro. Hier am Standort der KIOTO Photovoltaik GmbH in St. Veit haben wir eine Gesamtproduktionsfläche von 30.000 m² und produzieren im Jahr PV-Module mit einer Gesamtkapazität von 120 MWp bei einem maximalen Output von 1800 Modulen pro Tag. Damit sind wir Österreichs größter Produzent von PV-Anlagen.

Ist es in Zeiten wie diesen sehr schwierig, die Vorreiterrolle zu halten bzw. auszubauen?

Als Produzent von PV-Modulen haben wir es natürlich mit weltweiter Konkurrenz zu tun. Trotzdem setzen wir auf erstklassige Qualität aus Österreich und haben es so unter die Top-Player geschafft. Während der letzten zehn Jahre haben wir uns einen signifikanten Know-how-Vorsprung erarbeitet und wir investieren stark in die Weiterentwicklung unserer Produkte und Fertigungstechnologien. Neben den Produktfeatures entwickeln wir natürlich auch unsere Dienstleistungen ständig weiter und bieten unseren Kunden ganz individuelle Servicepakete und kompetente technische Unterstützung durch ein schlagkräftiges Team.

Wenn Sie von Weiterentwicklungen sprechen, haben Sie da eine ganz bestimmte im Sinn?

Im Februar 2014, also topaktuell, haben wir unser neues Smartmodul auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um ein intelligentes PV-Modul mit einer speziellen Anschlussdose, das eigens für Dächer mit Verschattungssituationen entwickelt wurde. Ist so ein Smartmodul verschattet, beeinflusst das bei dieser integrierten Lösung die anderen Module nicht. Und das kann die Erträge wesentlich verbessern.

Werfen Sie für uns doch bitte einen fiktiven Blick in die Zukunft. Wie sehen Sie die Lage der Erneuerbaren Energie in 20 Jahren?

Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft nur noch Neubauten, Sanierungen oder Renovierungen geben wird, bei denen Erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. An ihnen führt kein Weg vorbei. Sie werden zur Selbstverständlichkeit. Was ich mir allerdings wünschen würde, um diese Entwicklung zu beschleunigen, ist eine Kontinuität im Bereich der politischen Rahmenbedingungen und Förderungen.

Weil wir gerade beim Wünschen sind: Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihres Unternehmens und was sind Ihre Perspektiven für die nächsten Jahre?

Mein Ausblick ist grundsätzlich positiv, auch wenn unsere Branche von der Fördersituation und den Fördertarifen maßgeblich beeinflusst ist. Hier braucht es mehr Kontinuität und Planbarkeit. Ich würde mir auch wünschen, dass die Betriebe aus der Branche näher zusammenrücken und gemeinsam gegen die starken Lobbys der konventionellen Energien auftreten, um die Interessen besser durchsetzen zu können. Für die nächsten Jahre ist es unser Ziel, die Photovoltaik, vor allem in den südlichen Ländern, zu einer lohnenden Alternative zum konventionellen Strom zu machen und völlig konkurrenzfähig zu werden. Außerdem werden wir unser Leistungsspektrum weiterentwickeln und verstärkt Systemlösungen anbieten. Und – last but not least – soll natürlich auch unser Industriestandort weiter wachsen.

Herzlichen Dank für das interessante Gespräch und alles Gute weiterhin!

Energiedaten Firmenzentrale KIOTO Photovoltaics

Jahresenergieverbrauch: 1.981,7 MW/h
Anteil Erneuerbarer Energie an Heizwärme (Abwärme aus Produktionsanlagen): 126,33 MWh
Nutzfläche beheizt: 11.277 m²
Heizwärmebedarf: 235 MWh/m²a
Jahresertrag Photovoltaik: 452,9 MWh

KIOTO PHOTOVOLTAICS
Solarstrasse 1
9300 St.Veit/Glan
T 04212 28300 0
office@kiotosolar.com
www.kiotosolar.com

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