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AAE Naturstrom GmbH

100% Ökostrom und intelligente Elektrotankstellen mit Bankomatfunktion vom österreichischen Ökostrom-Pionier.

Wisst ihr woher euer Strom kommt? Fast alle Stromanbieter in Österreich kaufen am internationalen Strommarkt fossilen oder nuklearen Strom ein, waschen ihn mit Wasserkraftzertifikaten rein und verkaufen ihn uns als Ökostrom. Für unser aktuelles Energiesparjournal haben wir uns daher auf die Suche nach einem Ökostromanbieter gemacht, der ausschließlich erneuerbaren Strom aus österreichischen Kraftwerken verkauft. Gelandet sind wir bei der AAE Naturstrom GmbH. Die kommen aus Kötschach Mauthen, sind also ein heimischer Betrieb, seit 1885 familiengeführt und stehen für die Sauberkeit ihres Stroms gerade.

Weil das so ist, haben wir von HSH mit der AAE  einen besonden Tarif vereinbart. Der HSH Ökostromtarif ist günstig, trägt zum Verbleib der Wertschöpfung in Österreich bei und schützt unsere Umwelt. Wer Interesse hat, kann sich gerne unter oekostrom@holzdiesonne.net oder 0800 311360 melden (am besten mailt er/sie seine/ihre aktuelle Stromrechnung), dann rechnen wir ganz unverbindlich durch, wieviel er/sie sich mit dem AAE-Tarif ersparen kann. Nähere Infos zum Tarif findet ihr unten (hinter den Links findet ihr den Artikel aus dem Energiesparjournal sowie das Preisblatt des Tarifs).

Mehr als nur ein Stromlieferant

Lernen Sie einen wahren Ökostrom-Pionier aus Österreich kennen!

Im Herzen von Kötschach-Mauthen im schönen Gailtal begrüßt uns die Firmenzentrale der AAE Naturstrom. Das altehrwürdige Gebäude blickt, wie das Familienunternehmen, das es beherbergt, auf eine langjährige und bewegte Geschichte zurück. Ob als Kraftwerk oder als Hotel, ob als Firmensitz oder als Wohngebäude, die alten Mauern könnten uns sicher vieles über die Entwicklung und den Alltag des Oberkärntner Ökostrompioniers AAE (Alpe Adria Energie) erzählen. Weil Mauern aber nicht sprechen können, erzählen uns Wilfried Klauss junior und seine Schwester Ruth, wie ihre Familie und deren Vorfahren das Unternehmen seit der Kaiserzeit weiterentwickeln und zukunftsbeständig halten und wie man als privater Stromanbieter erfolgreich sein kann, ohne den Kunden an der Nase herumzuführen – und das mit Erneuerbarer Lebensenergie, die ihresgleichen sucht.

Portrait von Wilfried Klauss
Wilfried Klauss junior
Geschäftsführer AAE Naturstrom GmbH

„Eingebunden in den elterlichen Betrieb war ich schon immer, anfangs als Aushilfe im Hotel und als Raftingführer. Nach meinem HAK-Abschluss in Graz habe ich den E-Werksbetrieb intensiver kennengelernt, von der Kabelverlegung bis zur Büroarbeit. Seitdem bestimmt die E-Wirtschaft mein Leben, ich durfte auch den Aufbau unseres Stromvertriebs von null weg begleiten. Heute führe ich den Familienbetrieb und 20 tolle Mitarbeiter."

Wilfried Klauss junior
Geschäftsführer AAE Naturstrom GmbH

HSH: Liebe Ruth, lieber Wilfried, für alle die AAE Naturstrom noch nicht kennen: Worin liegt das Kerngeschäft eures Unternehmens?

Ruth und Wilfried Klauss: Die AAE Naturstrom ist ein Energieversorgungsunternehmen mit den großen Bereichen Stromerzeugung, Stromverteilung, Stromvertrieb, Kraftwerksbau, Kraftwerksbetrieb und eigener Entwicklungsabteilung, in der wir die Themen E-Mobilität und Kraftwerkssteuerung vorantreiben. Was uns von Österreichs großen EVUs wesentlich unterscheidet: Wir sind nach wie vor in Familienbesitz.

Portrait von Ruth Klauss
Ing. Ruth Klauss
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

„Seit acht Jahren arbeite ich im Familienunternehmen und bin für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing zuständig. Außerdem habe ich das Institut www.mindmove.at gegründet, das sich mit Lern- und Gedächtnisförderung beschäftigt und aktuell mit dem Projekt www.mindassist.at ein Therapie-Netzwerk für Menschen mit kognitivem Förderbedarf aufbaut."

Ing. Ruth Klauss
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Ihr erzeugt also Strom mit euren eigenen Kraftwerken und verkauft den an eure Kunden?

Ganz genau. Dabei ist es ganz wichtig zu erwähnen, dass 100% des Stromes, den wir an unsere Kunden verkaufen in unseren eigenen Kraftwerken erzeugt wird. Und das wiederum zu 100% aus Erneuerbarer Energie aus Österreich.

Wie viele Kunden beziehen bereits euren österreichischen Naturstrom?

Derzeit versorgen wir rund 35.000 private Haushalte bzw. gewerbliche Kunden in ganz Österreich.

Das ist eine ganze Menge, wie viele Kraftwerke muss man dafür betreiben?

Wir betreiben 16 Wasserkraftwerke und, gemeinsam mit der Betreibergruppe der Ökoenergie Wolkersdorf, 96 Windkraftanlagen. Im Photovoltaikbereich haben wir nur eine Hand voll Photovoltaikanlagen im Eigenbesitz, weil wir der Meinung sind, dass im Falle der Photovoltaik eine dezentrale Erzeugung sinnvoller ist. Darum haben wir mehr als 3.500 Anlagen unserer Kunden verteilt auf ganz Österreich in unseren Kraftwerkspark integriert. Wasser, Wind und Sonne – so werden unsere Kunden versorgt.

Und was passiert, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst?

Dann haben wir, wohlgemerkt als einziger ausschließlicher Ökostromanbieter in Österreich, 3 Speicherseen, mit denen wir Erzeugungsengpässe bzw. Verbrauchsspitzen abdecken können. Insgesamt könnten wir derzeit um die 60.000-70.000 Kunden unterbrechungsfrei versorgen. Wir haben also noch reichlich Platz. Außerdem bauen wir unseren Kraftwerkspark beständig aus, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Ein so beträchtlicher Kraftwerkspark und so viele zufriedene Kunden – das lässt sich wohl nicht von heute auf morgen auf die Beine stellen. Wie lange gibt es die AAE schon?

Die AAE ist wesentlich älter als die großen Landesversorger, die ja erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Unser erstes Kraftwerk haben wir vor über 135 Jahren in Betrieb genommen. Es war damals das erst fünfte Wasserkraftwerk in der k.u.k. Monarchie. So lange produzieren wir bereits ökologischen Strom. Wir haben uns seit damals langsam und beständig weiterentwickelt.

Ist euer erstes Kraftwerk noch aktiv?

In dieser Form nicht. Das ehemalige Krafthaus wird heute von Ruth und ihrer Familie bewohnt. Aber wer sie kennt, weiß, dass sie ebenso viel positive Energie versprüht wie ein Wasserkraftwerk.

Ihr habt eingangs erwähnt, dass nicht nur Stromerzeugung und -vertrieb, sondern auch Stromverteilung ein Bereich eures Unternehmens ist?

Das ist richtig. Wir betreiben ein kleines Stromnetz, das den Ort Kötschach versorgt. Das ist unser konzessioniertes Gebiet mit insgesamt 650 Zählpunkten. Das Netz ist, wie alle Versorgungsnetze in Österreich, historisch gewachsen. Vom ersten Nachbarn, der seine Glühbirne angeschlossen haben wollte, bis zum heutigen modernen Verteilnetz. Die meisten kleinen Netze wurden in die großen Landesversorgungsnetze eingegliedert. Dass wir als kleiner privater Betrieb nach wie vor ein eigenes Netz betreiben, ist schon etwas ganz Besonderes, da sind wir einer von ganz wenigen in Österreich.

Ruth und Wilfried Klauss stehen vor den Auszeichnungen der AAE Naturstrom GmbH
Die Auszeichnungen der AAE Naturstrom • Ruth und Wilfried Klauss
Die AAE Naturstrom nutzt Strom aus Wasserkraft
AAE Naturstrom GmbH • Strom aus Wasserkraft
Die AAE Naturstrom nutzt Strom aus Wasserkraft
AAE Naturstrom GmbH • Strom aus Wasserkraft
Die AAE Naturstrom nutzt Sonnenstrom aus Photovoltaik
AAE Naturstrom GmbH • Strom aus Photovoltaik
Die AAE Naturstrom transportiert die neue Windturbine auf den Plöckenpass
AAE Naturstrom GmbH • Transport Kärntens zweiter Windturbine auf den Plöckenpass
Die AAE Naturstrom nutzt Strom aus ihrem eigenen Öko Stausee
AAE Naturstrom GmbH • Familienbetrieb und Ökostrom-Pionier aus Kärnten

Das zeigt die enge Verbindung der AAE zu Kötschach und welchen Stellenwert das Unternehmen für den kleinen Ort hat.

Ja, die Familie Klauss und unser Firmensitz waren schon immer ein wesentlicher Bestandteil von Kötschach, nicht nur hinsichtlich Elektrizität. So war hier beispielsweise einst die örtliche Postkutschenstation und bis vor Kurzem unser familieneigener Hotelbetrieb, in dem sogar wir noch als Jugendliche mitgearbeitet haben.
Wir betreiben auch, gemeinsam mit Partnern aus Kötschach, ein Biomasse-Heizwerk inklusive Nahwärmenetz. 150 Objekte, darunter viele Gemeindeanlagen wie das Schwimmbad und die Volksschule, werden so mit erneuerbarer Wärme aus der Region versorgt. Auch dieses Firmengebäude. Der Rohstoff kommt von den Sägebetrieben in der Umgebung.
Für nächsten Sommer ist hier in Kötschach und Umgebung die Eröffnung unserer „Little World of Energy“ geplant. Interessierte Besucher können in diesem „Freiluftmuseum der Energie“ Wissenswertes zur Erneuerbaren Energieerzeugung erfahren, und das nicht in einem abgeschlossenen Museumsgebäude, sondern in der freien Natur, dort, wo die Energie wirklich herkommt.

Kommen wir von der „Little World of Energy“ zurück zur „Big World of Energy“ und euren Kerngeschäften: Stromerzeugung und -vertrieb. Wenn man sich in den gängigen Vergleichsportalen einen Ökostromanbieter sucht, erscheint eine schier endlose Liste mit teils unfassbar günstigen Tarifen. Was muss ich als Kunde wissen, wenn ich diese Liste vor mir sehe?

Zum einen ist es wichtig zu wissen, dass diese unfassbar günstigen Tarife nichts anderes sind als Bauernfängerei, das kann man ruhig so nennen. Was die Vergleichsportale zeigen, sind lediglich die Kosten im ersten Jahr. Und da versuchen unseriöse Anbieter mit enormen Neukundenrabatten im ersten Jahr zu punkten. Im Vergleichsportal scheinen sie damit zwar als günstigste Anbieter auf, im zweiten Jahr zahlt der Kunde dann aber meist das Doppelte des Durchschnitts oder mehr. In Wirklichkeit sind das also die teuersten Anbieter.
Zum zweiten muss er sich fragen: Wie ökologisch ist dieser Anbieter wirklich? Das Ökostrom-Mascherl bindet man sich in Österreich gerne um und leider ist es für Stromanbieter sehr einfach, dieses Mascherl zu bekommen. So ist es gängige Praxis, dass fossiler Strom am internationalen Markt eingekauft und mit Wasserkraftzertifikaten „reingewaschen“ wird. Die Wasserkraftzertifikate kommen aus Skandinavien, wo sie auf Grund der Fülle an Wasserkraft nicht benötigt werden. In Österreich wird so Strom aus Kohlekraftwerken als „sauberer Ökostrom“ verkauft. Was noch erschwerend dazukommt, ist die Tatsache, dass die meisten „Ökostromanbieter“ Töchter von ausländischen Versicherungen, Fonds, Spekulanten und Energieversorgern sind, die genauso mit Gas oder fossiler Energie handeln. Wohin da das Geld der Ökostromkunden fließt, kann sich jeder selbst denken.
Diese Schieflage hat Global2000 und Greenpeace dazu veranlasst, Kriterien für „echte Ökostromanbieter“ festzulegen, und wir dürfen mit Stolz sagen, dass die AAE Naturstrom der einzige Anbieter ist, der all diese Kriterien erfüllt. Das schönste Kompliment ist, dass die beiden Organisationen dann auch gleich selbst zur AAE gewechselt sind.

Ist ja auch ein guter Grund den Anbieter zu wechseln. Wagen wir einen Ausblick in die Zukunft: Wo seht ihr die AAE in zehn Jahren?

Erstmal sehen wir uns natürlich weiterhin in unserem Kerngeschäft, also Stromversorgung, -vertrieb und -verteilung sowie Kraftwerksbau. Unser Kraftwerkspark wird laufend erweitert, wir bauen beispielsweise aktuell eine Windturbine am Plöckenpass auf 1.100 m, gleich neben unserer bereits bestehenden Turbine. Die beiden sind übrigens die einzigen größeren Windturbinen Kärntens, worauf wir sehr stolz sind. Ebenso planen wir den Bau eines weiteren Speichersees.
Ein Plan für die nahe Zukunft ist es, noch mehr starke Kooperationen zu schaffen, mit Partnern, die die gleichen Ziele verfolgen wie wir, die die gleiche Denke haben. Dazu gehört auch eine nähere Bindung zu unseren Kunden. Wir wollen keine Verkäufer-Kunden-Beziehung, wir wollen eine Energiepartnerschaft, in der wir den Abnehmer beispielsweise beraten, wie er Energie effizienter nutzen kann. Kundennutzen schafft Kundentreue.
Ein Bereich unserer Unternehmenszukunft, auf den wir sehr stark setzenk, ist die E-Mobilität, genauer gesagt die Weiterentwicklung unseres E-Tankstellen-Konzeptes.

Was steckt hinter diesem E-Tankstellen-Konzept und wie kommt man als Energieversorger dazu, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen?

Dafür holen wir etwas weiter aus. Für den Betrieb von Kraftwerken ist eine gut ausgereifte und funktionierende Steuerungstechnik essentiell. Darum haben wir unsere Kraftwerke großteils mit unserer eigenen Steuerungstechnik ausgestattet. Das bedarf wiederum einer technischen Entwicklungsabteilung, die sich mit den Thematiken Steuerungs- und Stromleittechnik beschäftigt. Die haben wir im Haus. Geleitet wird sie von unserem Bruder Roland. Bei so viel technischem Know-how ist der Weg hin zur Entwicklung und Realisierung einer eigenen Stromtankstelle nicht mehr weit. Und weil wir glauben, und heute auch schon anhand der Statistiken sehen, dass die E-Mobilität zunehmend an Fahrt gewinnt, haben wir uns der Thematik angenommen und unser eigenes Stromtankstellenkonzept entwickelt. Das stolze Ergebnis ist ein E-Tankstellen-System, das bereits in ganz Österreich und darüber hinaus verbaut wird. Die Besonderheit unserer E-Tankstelle ist, dass keine lästige Authentifizierung oder Mitgliedskarte nötig ist, der Bezieher zahlt einfach und bequem mit der Bankomatkarte.

Elektrotankstelle mit Bankomatfunktion von der AAE Naturstrom
Die AAE Naturstrom entwickelt und produziert Stromtankstellen mit Bankomatfunktion

Was war die größte Herausforderung für euer Unternehmen und was war das schönste Projekt?

Die größte Herausforderung war mit Sicherheit die Strommarktliberalisierung vor über 10 Jahren. Da haben viele gemeint: „Jetzt ist es soweit, das wird die AAE nicht schaffen.“ Wir müssen zugeben, dass wir selbst sehr verunsichert waren, so wie alle Unternehmen der Branche. Wir haben dann den Weg nach vorne gewagt und uns gesagt, dass wir mit unseren 650 Stromkunden viel weniger zu verlieren haben als die großen Versorger. Und heute haben wir 35.000 zufriedene Kunden und wurden gerade von einer hochkarätigen Jury zu einem der besten Familienunternehmen Österreichs gewählt. Also wir würden sagen: Herausforderung gemeistert.
Das schönste Projekt ist gerade im Gange, nämlich der Bau unserer zweiten Windturbine am Plöckenpass. Allein die Tatsache, dass wir für diese eine Turbine 21 Fachgutachten erstellen mussten zeigt, was das für ein Kraftakt war. Gemeinsam entfalten die beiden Windturbinen eine besondere Symbolkraft, wenn man von Italien einreist und sich die rot-weiß-roten Rotorblätter im Wind drehen.

Wie seht ihr die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Erneuerbare Energie in Österreich?

Der Österreicher weiß genau, dass an der Erneuerbaren Energie kein Weg vorbeiführt. Was es braucht, sind Anreize, seien es steuerliche oder in Form eines Belohnungssystems. Was aufhören muss, ist die Förderung fossiler Energieträger, und zwar in der gesamten Prozesskette, von der Erschließung über den Transport bis hin zum Endkunden.

Unsere obligate Frage zum Abschluss: Eure Firmenphilosophie in drei Begriffen?

Menschlich – unkonventionell – innovativ

Das können wir bestätigen. Wir verlassen Kötschach-Mauthen mit AAE-Firmenunterlagen, natürlich auf ökologischem Papier mit schadstofffreier Farbe gedruckt, und mit dem guten Gefühl, dass es in Österreich Unternehmen gibt, die Erneuerbare Energie leben, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und dennoch äußerst erfolgreich am globalen Energiemarkt bestehen. Wir bedanken uns für den freundlichen Empfang!

AAE Naturstrom Vertrieb GmbH
Kötschach 66
9640 Kötschach-Mauthen
T 04715 222
info@aae.at
www.aae.at

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