Auch in Österreich gibt es Kinder, denen es an den einfachsten Dingen fehlt. Hier zu helfen, ist Aufgabe des Charity Projektes "Sonnenkinder" von HOLZ die SONNE ins Haus - mit 20 Euro für jede Tonne CO2, die durch den Einbau von Solaranlagen verhindert wird. Für die gerechte und soziale Verteilung sorgen die Kiwanis Clubs. Außerdem sollen Kinder im Volksschulalter für die erneuerbare Energie und den Umweltschutz sensibilisiert werden.
Bei strahlendem Sonnenschein lud Herbert Schulmeister zur feierlichen Übergabe der 30 m2 großen, solaren Heizungsanlage in die ältesten Mauern Zwettls - die Propsteikirche - ein. Rund 150 Personen, darunter viel lokale Prominenz, Firmenvertreter, Kollegen und Mitarbeiter von HOLZ die SONNE ins Haus folgten seiner Einladung. Sie freuten sich mit den BewohnerInnen und BetreuerInnen des Caritas Wohnhauses in Zwettl über die neue Anlage, die im Rahmen des Sonnenkinder-Projektes 2007 gespendet wurde.
Ermöglicht wurde diese Spende, die im Rahmen des Sonnenkinder Österreich Projektes 2007 realisiert wurde, durch die optimale Kooperation zwischen dem Initiator, der Firma Lux in Zwettl, den Lieferanten SONNENKRAFT und GREENoneTEC sowie der Installateur-Kooperation HOLZ die SONNE ins Haus. Und nun freuen sich die BewohnerInnen täglich über kostenloses Warmwasser von der Sonne.
Solaranlage: 30 m2 Kollektorfläche in Form von 12 Stück Indachkollektoren der Firma Sonnenkraft
am südseitig gelegenen Dach des Gebäudes
Heizraum: 2 Pufferspeicher mit jeweils 1000 Liter, mit Schichtlademodul Type SLM 50
Warmwasseraufbereitung: 3 Frischwassermodule Type FWM 35,
Schüttleistung jeweils 35 Liter – Warmwasserleistung insgesamt 105 Liter pro Minute
Investitionskosten: ca. 35.000 Euro
Einsparungseffekt: ca. 7,5 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr
Ein schöner Festakt in den kirchlichen Gemäuern, umrahmt von den Liedern der Zwettler Sängerknaben. Nach der Begrüßung durch Herbert Schulmeister, der Präsentation des Projektes Sonnenkinder durch Gabi Sager und technischen Erklärungen durch Georg Schulmeister nahm Dechant Franz Josef Kaiser die symbolische Segnung der Anlage vor. In seiner Predigt zog Dechant Kaiser Parallelen zur Auferstehung Christi und betonte, dass es nach jeder Finsternis immer wieder Licht wird: „Initiativen wie die "Sonnenkinder" tragen dazu bei, Licht in die Welt zu bringen“, so der rührige Stadtpfarrer in diesem für alle Anwesenden bewegenden Moment.
Diese Pflicht erfüllte Emmerich Hahn, Bezirksleiter für Menschen mit Behinderung der Caritas Diözese St. Pölten in Anlehnung an Cicero auf ergreifende Art und Weise. Nicht nur der materielle Wert, der alleine schon gewaltig ist, sonder vor allem auch die Idee, die dahintersteckt, ist laut Hahn imponierend: „Die Vision vieler Firmen, die sich unter einem Dach gefunden haben, die in Zeiten wie diesen, wo es manch anderen oft nur um Gewinnmaximierung geht, ihre Verantwortung für das Soziale und die Umwelt nicht nur reden, sondern aktiv wahrnehmen und über ihren vom Staat vorgeschriebenen Obulus, der Steuer, freiwillig Solidarität leben.“ Danke sagten auch die BewohnerInnen und BetreuerInnen des Caritas Wohnhauses. Anna Struggl, Leiterin des Wohnhauses und Regina Prinz überreichten ein kraftvolles "Sonnenbild", gemalt von einem Bewohner des Hauses, an Herbert Schulmeister.
Im Rahmen einer Führung erklärten Herbert Schulmeister und sein Team allen Interessierten die neue Anlage bis ins kleinste Detail. Bei Live-Musik, Waldviertler Schmankerln, Zwettler Bier, Kaffe und Kuchen wurde bei guter Laune bis zum Sonnenuntergang fröhlich gefeiert. Damit fand das Sonnenkinder-Jahr 2007 seinen krönenden Abschluss.
Heuer besuchten wir die Welser Messe, und hatten zusätzlich ein spannendes Outdoor Programm.. zum Artikel