Der Preis für herausragende Leistungen von Installationsunternehmen im Bereich Erneuerbare Energie. Aus einer großen Anzahl von Einreichungen werden die Preisträger in vier Kategorien gekürt, allesamt Projekte mit Vorbildcharakter für eine Zukunft, die den Einsatz regenerativer Energie dringend benötigt. Die HSH-Installatöre unterstreichen damit ihre außergewöhnliche Kompetenz für Solartechnik, Biomasse, Wärmepumpen, Energieberatung und Energiesparen. Die Hauptpreise gliedern sich in die Sparten Einfamilienhaus, Projekt, Netzwerk und Human Force.
Solarplexus ist lateinisch. Solar steht für Sonne und Plexus für Netzwerk, Verbindung oder Geflecht. Solarplexus = Energiezentrum des Menschen, als Verbindungszentrale zwischen Emotionen und Intellekt bekannt. Die vom St.Veiter Bildhauer Andres Klimbacher kreierte Statue ist wohl einer der schönste Preise weit und breit. Jedes Jahr wird die Gestaltung variiert, symbolisch bleibt der Preis doch immer derselbe: „Holz die Sonne ins Haus“ in Bildsprache, ein stilisiertes Haus mit Kamin aus Holz gearbeitet und eine Sonne aus Edelstahl, die „ins Haus geholt wird“.
MR Dr. Martina Schuster | Leiterin der Abteilung Umweltökonomie und Energie im Lebensministerium
DI Franz Mair (S) | Solar– und Biomassespezialist der Salzburger Landesregierung
BGM Anton Polessnig (K) | Bürgermeister der Gemeinde Diex - HumanForce Preisträger 2009
Mag. Klaus Paukovits (NÖ) | Chefredakteur „Der Österreichische Installateur“
Dr. Klaus Lugger (T) | Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft „Neue Heimat Tirol“
Seit 1992 gibt es auf dem Anwesen der Familie Lautermann in Moosburg regelmäßige Neuerungen. Dieses "Mekka der Milchviehhaltung" wird seit 1992 mit einem 30 kW Holzvergaserkessel beheizt. Bis heute wurde - neben der Dämmung für das Wohnhaus - in eine Solar-Kollektorfläche von 22,5 m² und eine Photovoltaik-Modulfläche von 135 m² investiert. 2009 schaffte die Preisträgerfamilie ein Elektroauto an und sogar der Traktor fährt seit damals 100% ökologisch - mit Pflanzenöl. Das erklärte Ziel der Familie Lautemann: so unabhängig wie möglich zu sein!
Das Tauernhaus ist ein Ausflugsziel für viele Wanderer in den Osttiroler Bergen. Der Umwelt zuliebe, aber auch um authentisch zu bleiben, wurde eine Biomasseheizung errichtet. Um das durch Lawinenabgänge anfallende Holz verwerten zu können, entschied man sich für eine 220 kW Hackschnitzelheizung. Das hauseigene Wasserkraftwerk ist mit 800 kW Leistung ein bedeutender Energielieferant in Matrei, der Stromüberschuss wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. 20m² Solarkollektoren versorgen die Gäste mit genügend Warmwasser, das ganze Jahr hindurch.
Das Netzwerk der Castor GmbH & CoKG deckt den Energiebedarf von 34 Wohnungen und einem Fotostudio in Gleisdorf. Die Energie aus dem eigens angepflanzten Energiewald dient zudem der regionalen Wertschöpfung und Energieunabhängigkeit, getreu dem Motto: „Einmal pflanzen - mehrmals ernten“. Diese alternative Brennstoffgewinnung fördert auch die natürliche Bodenqualität und bietet zusätzlichen Lebensraum für die Tierwelt. Das Projekt zeigt ein weiteres mal den Innovationsgeist der Betreiber, auf weitere fortschrittliche Neuerungen freuen wir uns schon heute.
Dr. Heinz Kopetz war bis 2010 Vorsitzender des österreichischen Biomasse-Verbandes. Nach verschiedenen Studien im In- und Ausland engagiert er sich nun schon seit Jahrzehnten für eine "saubere Zukunft". Dr. Kopetz, Autor des Buches „Jahrhundert Projekt“, ist davon überzeugt, dass es uns Österreichern gelingen kann, in einem Vierteljahrhundert den Anteil von Erneuerbaren Energien von 25% auf 50% zu erhöhen. Die Verantwortung für unser Land zu übernehmen heißt für ihn: weg von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern!
Familie Alkin hat in ihr bäuerliches Anwesen eine Energiesparwohnung integriert. Auch das Heizsystem wurde im Zuge dieses Umbaues neu konzipiert. Eine 28 m² große Solaranlage, ein 5000 Liter Pufferspeicher und ein 30 KW Holzvergaserkessel bilden die Heizzentrale. In der neuen Wohnung gibt es nur Wandheizung und Fußbodenheizung. Im Altbau wurden neue energiesparende Heizköper eingesetzt. Weiters wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 3,64 KW installiert.
Auf dem Areal des ehemaligen Lodenareals in Innsbruck werden 354 Wohnungen hergestellt. Das gesamte Projektierungspaket ist darauf ausgerichtet, den strengsten Passivhausstandard zu erreichen. Semizentrale Lüftungsanlagen in jedem Treppenhaus sorgen für eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Die Luftvorwärmung erfolgt mittels Grundwasser. Die 1000 m2 große Solaranlage deckt den Warmwasserbedarf zu 55 Prozent. Eine Pelletsanlage erzeugt die Energie für die Fußbodenheizung und deckt den Rest des Warmwasserbedarfes ab.
Das Almdorf erstreckt sich auf eine Gesamtfläche von 10.000 m2. 21 Almhütten, 3 Chalets, 4 Jagdhütten, 1 Sauna, 1 Restaurant mit Privatwohnung, Büro, Shop und Wirtschaftsräume und 1 Minirestaurant sind mit Raumwärme und Warmwasser zu versorgen. Ziel bei der Heizungserneuerung war die Umstellung von einer Elektroheizung auf ein Biomasse-Energiesystem. Ein Heizhaus mit Biomassefeuerung wurde optisch sorgfältig in den Hang integriert und ein Wärmeverteilernetz errichtet. Das Hackgut kommt von den umliegenden Bauern.
Birgit Kohlmaier-Schacht - ORF Konsulentin für Nachhaltigkeit
Dr. Franz Stockinger (K) - Meteorologe und Klimaexperte
Dr. Alois Geißlhofer (NÖ) - Clustermanager BEUCluster Niederösterreich
Dipl.-Ing. Christian Sausmikat (T) - Abteilungsvorstand HTL Jenbach
DI Wolfgang Jilek (St) - Landesenergiebeauftragter für die Steiermark
Das Einfamilienhaus wurde vor wenigen Jahren errichtet und entspricht einem modernen energiesparenden Dämmungsstandard. Die Heizung setzt ganz auf Sonnenenergie. Direkt durch die optimal angeordneten thermischen Sonnenkollektoren und indirekt durch die Nutzung von Erdwärme mittels Wärmepumpe. Ein großer Holz-Kachelofen dient als zusätzliche Heizung und bringt Behaglichkeit und Flair ins Haus. Im Haus ist eine Wohnraumlüftung eingebaut und eine PV-Anlage erntet auch einen Großteil des Stromverbrauches von der Sonne.
Es handelt sich um eine Großwohnanlage in Innsbruck, welche von zwei Bauträgern (Neue Heimat Tirol und Zima) errichtet wurde. Diese Wohnanlage unterteilt sich in zwei Bauteile mit zum einen 76 Wohnungen und zum anderen 94 Wohnungen. Für die Beheizung der Räumlichkeiten wurde eine Gasanlage installiert, wie es in Innsbruck sehr typisch ist. Die Solaranlage wird rein für die Warmwasserbereitung verwendet. Die Nachheizung für die Brauchwasseranlage erfolgt ebenfalls über die installierte Gaskesselanlage.
Biomasseanlage zur Wärmeversorgung des Altenwohn- und Pflegeheim Haus Anna sowie fünf weiterer Einfamilienhäuser. Die Anlage besteht aus zwei Biomassekessel (je 100kW) die mit Pellets betrieben werden, weiters einer großen Solaranlage in Kombination mit einem Pufferspeicher, die vor allem den großen Warmwasserbedarf des Alten- und Pflegeheim Haus Anna im Sommer abdeckt. Weiter drei Einfamilienhäuser wurden in das Wärmenetz mit einbezogen, dort auch dezentral Solaranlagen errichtet.
Dr. Hermann Scheer - Internationaler Experte für Erneuerbare Energie
Dr. Elisabeth Zanon (T) - Landeshauptmann Stellvertreterin
Dir. Josef Meisl (NÖ) - Biomasseexperte und Buchautor, Direktor LFS Tulln
Ing. Christian Fink (St) - Solar + Gebäudereferent AEE Intec
Peter Prasser (K) - HumanForce-Preisträger 2006
KAT 1 - Einfamilienhaus | TKT für das Niedrigenergiehaus der Familie Raich-Tratz
KAT 2 - Projekt | Opbacher für die Solar-Biomassekombination „Gasthof Jägerwirt“
KAT 3 - Netzwerk | hmh haustechnik für das Biomasse + Solarnetzwerk „Schloss Stainach“
KAT 4 - Human Force | Ing. Armin Themessl - GF der Arbeitgemeinschaft Erneuerbare Energie in Villach
Neben den vier „großen SolarPlexus Hauptpreisen“ darf sich auch jeder Partnerbetrieb mit einer lokalen Ausgabe bei einem verdienten Mitstreiter bedanken, dem SolarPexus – LocalEdition. Wir gratulieren herzlich und bedanken uns für das zukunftsweisende Engagement! Für ihr vorbildliches Engagement geht die lokale Ausgabe des Solarplexus 2007 unter anderem an:
Feldkirchen (K) – Herr Dir. Günter Sonnleitner
Innsbruck (T) – Energieberater Erich Hagen
Lieserbrücke (K) – Herr Franz Aschbacher
Reichenfels (K) – Herr Werner Pletz
St. Jakob im Rosental (K) – Bgm. Johann Obiltschnig
St. Peter in der Au (NÖ) – Energieberatung Mostviertel
St. Veit an der Glan (K) – Bgm. Andreas Grabuschnig
Stainach (St) – Herr Werner Furche
Zwettl (NÖ) – Stadtrat Erwin Engelmay
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Faninger - internationaler Solarexperte, Buchautor
DI Roger Hackstock - Geschäftsführer Austria Solar
Winfried Schmelz, MAS - Master of Advanced Studies - Solar Architecture, Baumeister, Vortragender
Ing. Armin Themeßl - AEE Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE - Villach
KAT 1 - Einfamilienhaus | Lahmer Solar für das Passivhaus Bauernfeind
KAT 2 - Projekt | Solaris Sonnenenergiesysteme für die Groß- Solaranlage Golfhotel Dellach
KAT 3 - Netzwerk | Pirker-Frühauf Heizung & Bad für das Pfarramt Radenthein
KAT 4 - Human Force | Peter Prasser - Solarpionier, Unternehmer
Bei der tollen Feier war auch HSH Geschäftsführer Rudi M. Rattenberger unter den Gästen und gratulierte sehr herzlich. zum Artikel