Die Drehfederaustragung ist für Lagerräume (Bunker) mit quadratischem Grundriss am besten geeignet und die günstigste Variante. Übliche Durchmesser sind 3-5 m, Lagerkapazität: 20-50 m3; Für Schütthöhen ab 4 m oder Durchmesser über 5 m werden Knickarmaustragungen eingesetzt. Darüber hinaus gibt es für große Feuerungen Pendelschnecken, Schubböden, etc.
In der Landwirtschaft wird oft ein Nebengebäude, altes Stallgebäude oder eine Garage zu Heiz – und Lagerraum umgebaut. Der Lagerraum kann größer und kostengünstiger ausgeführt werden und die Befüllung erfolgt direkt durch den Hacker oder durch Hineinkippen.
Es sollen soweit wie möglich bestehende Räume genutzt werden, um die Gesamtkosten der Anlage in Grenzen zu halten.
Jede Hackgutanlage funktioniert so gut, so gut der Brennstoff ist. 99 % aller Störungen sind auf nicht normgerechtes Hackgut (Wassergehalt, Korngröße und Überlängen) zurückzuführen.
Der Lagerbedarf von Hackgut liegt bei ca 2,5 m3 Waldhackgut pro kW Heizlast.
„Pellets sind ein genormter Brennstoff - ÖNORM 7135. Bei Verwendung einer minderwertigen Qualität kann es zu einer Verschlechterung der Heizleistung kommen. Außerdem können Verschlackungen zu Betriebsstörungen der Pelletsanlage führen.
Ja, Solarzellen haben heute einen Wirkungsgrad von etwa 15%, der kontinuierlich gesteigert wird. Das klingt gering, ist es aber nicht, denn es sind bereits etwa 50% des physikalisch möglichen Wirkungsgrades. Viele konventionelle Kraftwerke laufen noch mit Wirkungsgraden von unter 40%, obwohl die Technologie bereits seit 100 Jahren im Einsatz ist. Dabei ist der Vergleich von Wirkungsgraden fossiler und Solarkraftwerke unzulässig, denn fossile Energien sind begrenzt, weshalb sie möglichst effizient eingesetzt werden müssen, Solarenergie ist dagegen praktisch unbegrenzt vorhanden.
Würde man auf 3 % der Fläche Österreichs, Photovoltaikmodule installieren könnte man den Energiebedarf Österreichs zu 100 % decken.
Die Garantie der Module für 80% der Leistung beträgt 20 bis 25 Jahre. Die Lebensdauer wird mit mindestens 30 Jahren angegeben.
Ein eher sparsamer 4-Personenhaushalt verbraucht zirka 3.500 kWh Strom pro Jahr. Um diese Energiemenge durch eine Photovoltaikanlage zu erzeugen benötigt man ca. 40 m² Modulfläche bei poly- und monokristallinen Zellen. Für Dünnschichtmodule benötigt man ca. die doppelte Fläche. Die Notwendigkeit der Anbindung an das öffentliche Netz bleibt jedoch aufrecht, wenn man von einer netzgekoppelten Anlage ausgeht. Inselanlagen benötigen Speichermöglichkeiten für elektrische Energie.
In Österreich wird die gebäudeintegrierte Installation von Photovoltaikanlagen angestrebt. Diese erfolgt im Besonderen an Fassaden und Dachflächen. Grundsätzlich gibt es auch die Installation auf Freiflächen. Diese wird v.a. in Ländern wie Spanien forciert.
Langfristig ist Solarenergie weitaus preiswerter als herkömmliche Energie. Derzeit ist Solarenergie noch etwas teurer, da zunächst neue technische Verfahren entwickelt und finanziert werden müssen. Daher bedürfen Erneuerbare Energien wie damals die Atomkraft einer anfänglichen Förderung, bis sie konkurrenzfähige Preise erreichen. Solarenergie ist auf dem besten Weg dahin: während die Kosten für konventionell erzeugte Energien in den letzten Jahren zunehmend gestiegen sind und angesichts endlicher Ressourcen weiter deutlich steigen werden, sind die Preise für Solarenergie dank zunehmender Massenproduktion um durchschnittlich 5% jährlich gefallen. Die Kostensenkung von Solarstrom beträgt seit 1990 ca. 68 %.
Solaranlagen arbeiten leise, sauber und emissionsfrei. Damit tragen sie regional und global zur Entlastung der Umwelt bei. Ein Beispiel: Eine Solaranlage mit 84 m² Kollektorfläche und 4.000 Liter Solarspeicher liefert jährlich etwa 33.500 kWh Energie für die Warmwasserbereitung oder für die Versorgung eines Wellnessbereichs bei. Der CO2 Ausstoß gegenüber einer reinen Ölheizung reduziert sich durch die Solaranlagen jährlich um etwa 13 Tonnen.
Im Vergleich zu einem sonnigen Tag steht der Solaranlage an einem bewölkten Tag im Sommer immer noch bis zu 80 Prozent der Strahlung zur Verfügung, da sie auch die diffuse Strahlung (von den Wolken reflektiert) nützt. An einem bewölkten Wintertag sind es immerhin noch 25 Prozent der Strahlung eines Sonnentages.
Auf jeden Fall – in Österreich liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei rund 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die höher gelegenen Gebiete erreichen sogar Werte über 1.400 kWh. Damit ist in ganz Österreich genügend Sonneneinstrahlung vorhanden, um eine Solaranlage effizient zu betreiben.
Die Gebäudeintegration von Solaranlagen besitzt zahlreiche Facetten, die von absolut nicht wahrnehmbar bis hin zum gestalterischen Element reichen können. Verschmelzung mit der Gebäudehülle (Dach- und Fassadenintegration), individuelle Bauformen und Flexibilität bei der Farbgebung sind hier nur einige Schlagwörter. Darunter findet sich sicher auch eine für Ihr Gebäude geeignete Variante.
Solaranlagen lassen sich nachträglich mit nahezu allen bestehenden Heizungssystemen kombinieren. Dafür steht eine Reihe von bewährten Konzepten zur Verfügung, wobei bestehende Speicher und Rohrleitungen häufig weiterverwendet und damit Kosten gespart werden können. Der ideale Zeitpunkt für die Installation einer Solaranlage ist grundsätzlich eine Heizungserneuerung, zum Beispiel im Zuge eines Ausbaus oder einer Renovierung Ihres Betriebes.
Lassen sie sich Referenzanlagen des Solaranbieters zeigen. Besichtigen sie eine und überzeugen sie sich im persönlichen Gespräch davon, dass die Anlagen einwandfrei funktionieren.
Melden Sie die Solaranlage umgehend bei ihrer Haushaltsversicherung an, damit diese in den Versicherungsschutz (indirekter Blitzschlag, - betrifft vor allem die elektrische Steuerung und Glasbruch) aufgenommen wird (meist keine Prämienerhöhung).
In allen Bundesländern und in vielen Gemeinden erhalten sie eine Solaranlagenförderung. Nach einer einmaligen Investition liefert sie auf mindestens 20 Jahre fast kostenloses Warmwasser, unabhängig von den allgemeinen Energiepreisen.
Über 200.000 Haushalte nutzen bereits die Sonne für Warmwasser und Raumheizung und sparen sich dadurch rund 90 Millionen Euro an Energiekosten pro Jahr. Bereits mehr als jede dritte neue Solaranlage dient der Heizungsunterstützung, rund zwei Drittel der Anlagen werden im Neubau installiert. 1.800 Solaranlagen sind im Mehrfamilienwohnbau errichtet, weitere 2.000 in Tourismusbetrieben. Bislang sind 15 Prozent aller Einfamilienhäuser mit einer Solaranlage ausgestattet, in Geschoßwohnbauten werden jedoch erst zwei von hundert Wohnungen solar versorgt. Im Tourismus nutzen rund 10 Prozent der Betriebe die Sonne.
Das solar erwärmte Wasser wird in einem Solarspeicher gesammelt, der mehr als doppelt so groß ist wie der tägliche Warmwasserbedarf der gesamten Familie. Was die Sonne nicht schafft, wird von der Zentralheizung oder elektrisch nachgeheizt.
Die Solaranlage stellt im allgemeinen etwa 70 % ihres Warmwassers mit Hilfe der Sonne bereit. Dafür benötigen sie rund 1,5 m2 Kollektor pro Person im Haushalt. Die genaue Größe richtet sich nach ihrem Warmwasserverbrauch, d.h. ob sie eher duschen oder Wannenbäder nehmen oder gar einen Whirlpool besitzen. Wird die Solaranlage größer ausgelegt, können sie im Frühling und Herbst auch mit der Sonne heizen.
Bis zu 70 % des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Haushaltes kann eine Solaranlage aus Solarenergie bereitstellen. Bei der Raumheizung kann je nach Wärmedämm-Standard des Gebäudes und Auslegung der Solaranlage immerhin etwa 30 % der jährlichen Heizenergie gedeckt werden. Einzige Voraussetzung: ein Dach oder eine Fassade, die nach Süden zeigen (auch leichte Abweichungen sind möglich). Den verbleibenden Energiebedarf liefert die Heizung im Keller. Besonders mit Holzheizungen (Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz) lässt sich eine Solaranlage gut kombinieren. Der benötigte Pufferspeicher wird von beiden genutzt, die Effizienz des gesamten Heizsystems verbessert.
Üblicherweise nicht, nur wenn sie ein denkmalgeschütztes Gebäude haben. Dann müssen sie das Denkmalamt von ihrem Vorhaben informieren. Zumeist ist eine Solaranlage jedoch anzeigenpflichtig, zumindest in NÖ (Bauordnung §15) und OÖ (bei mehr als 20 m², Bauordnung §25). Im Land Salzburg bedürfen Solaranlagen gemäß §2 Abs. 2 Ziff 20 BauPolG keiner Bewilligung, wenn diese höchstens 25 Prozent der Dachfläche in Anspruch nehmen und parallel zur Dachfläche auf dieser aufliegen oder in dieser eingefügt sind. Im Fall einer Aufständerung der Solaranlage auf dem Dach besteht gemäß §10 BaupolG eine Bewilligungspflicht.
Keine Sorge - die Einbausysteme sind sicher und hunderttausendfach erprobt. Sollte einmal dennoch ein Fehler passieren, garantiert der Handwerker für seine Arbeit.
Eine standardisierte Solaranlage ist heutzutage im Neubau in einem Tag komplett installiert. Meist werden Kollektoren, Speicher und Solarkreiskomponenten im Set angeboten. Dies ist kostengünstiger und erleichtert dem Monteur die Arbeit. Bei der Montage kann so praktisch kein Fehler mehr gemacht werden. Für Sie bleibt wenig zu tun – außer die Handwerker mit frischem Kaffee zu versorgen.
Vom Kollektorfeld bis zum Heizraum werden zwei speziell wärmegedämmte Rohrleitungen verlegt. Bei nachträglichem Einbau werden diese entweder in einem freien Kamin oder Lüftungsschacht oder in einem eigenen „Regen-Fallrohr“ an der Außenwand verlegt.
Bei einer neuen Heizungsanlage wird gewöhnlich ein moderner Pufferspeicher als Energiezentrale eingebaut, der alle Aufgaben erledigt. Bei nachträglichem Einbau einer Solaranlage kann es aber durchaus von Vorteil sein, den bestehenden Warmwasserboiler in den Solarkreis zu integrieren.
Nein, bei Inbetriebnahme wird der Regler vom Handwerker fachmännisch eingestellt, danach sind keinerlei Eingriffe mehr nötig, die Anlage läuft vollautomatisch.
Alle drei Jahre sollte die Solaranlage auf Frostsicherheit geprüft werden. Dabei wird auch gleich der pH-Wert der Solarflüssigkeit geprüft, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten. Am Besten lässt sich das zusammen mit der periodischen Überprüfung der Heizungsanlage erledigen.
Alle marktgängigen Kollektoren sind mit einem hochbelastbaren Solarglas ausgestattet, das auch schwerem Hagel standhält. Auf Messen werden des öfteren Steptanz-Nummern auf liegenden – nicht präparierten! – Kollektoren vorgeführt, um die Belastbarkeit des Solarglases zu zeigen. Gegen Blitzschlag sollten die Kollektoren an die Blitzschutzanlage des Hauses angeschlossen werden. Trotzdem muss die Solaranlage bei der Haushaltsversicherung angemeldet werden (meist keine Prämienerhöhung).
Wenn die Kollektoren einem Qualitätstest nach der Europanorm EN 12975-2 unterzogen wurden (setzt sich am Markt zunehmend durch), sind sie auf mindestens 1.000 Pa Druck geprüft, das entspricht ca. 10 bis 25 cm feuchtem Neuschnee am Kollektor. Die meisten Kollektoren halten ein vielfaches davon aus, erst bei meterhohem Schneebelag kann es zu Glasbruch kommen. Darum ist es wichtig, die Solaranlage bei der Haushaltsversicherung anzumelden (meist keine Prämienerhöhung).
Ein unvergessliches Fest für die St. Veiter Sonnenkinder und eine Spende für den Kiwanis-Club St. Veit-Noreia über € 4.360,-. zum Artikel