Auch in Österreich gibt es Kinder, denen es an den einfachsten Dingen fehlt. Hier zu helfen, ist Aufgabe des Charity Projektes "Sonnenkinder" von HOLZ die SONNE ins Haus - mit 20 Euro für jede Tonne CO2, die durch den Einbau von Solaranlagen verhindert wird. Für die gerechte und soziale Verteilung sorgen die Kiwanis Clubs. Außerdem sollen Kinder im Volksschulalter für die erneuerbare Energie und den Umweltschutz sensibilisiert werden.
Rund 70 Schülerinnen und Schüler der VS 1 Feldkirchen erkundeten mit Alois Spitzer Energieprojekte in ihrer Stadt. Zahlreiche Informationen zum Thema Erneuerbare Energie und das Thema Wasser standen auf dem Lehrplan.
Interessantes und Lehrreiches erfuhren die Kinder der 3. und 4. Montessori Klasse sowie der 4a auf ihrem Lehrausgang, der von der Firma Spitzer Installationen im Rahmen des HOLZ die SONNE ins Haus Projektes "Sonnenkinder" gesponsert wurde. Zuerst ging es zur riesigen Photovoltaik-Anlage Adami, die mit ihren 40 m2 ein eindrucksvolles Bild abgibt. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt und in das Netz der Kelag eingespeist.
Nach einer kurzen Information über den Tiebelbrunnen und das Mileniumskreuz ging es weiter zum Gutshof Großharder. Peter und Huberta Dörfler hießen die Kinder herzlich willkommen und gewährten Einblicke in den Betrieb des Bauerhofes und vor allem der innovativen Energieversorgung des Gutshofes. Eine Hackschnitzelheizung mit 50 kW versorgt als Mikronetz drei Gebäude am Hof mit Heizungswärme und Warmwasser. Nach einer Stärkung mit selbstproduziertem Apfelsaft und Wurstsemmeln vom Kiwanis Club Feldkirchen-Ossiachersee wurde es spannend: Peter Dörfler zeigte den Kindern die Turbine und den Generator seines E-Wasserkraftwerkes, das schon von seinem Urgroßvater betrieben wurde, zuerst als Mühle und ab den 20er-Jahren als Stromkraftwerk. Mit dem erzeugten Gleichstrom wurden am Gutshof elektrisches Licht und einige Maschinen betrieben, das zu einer Zeit, als es in der Stadt Feldkirchen noch gar keinen Strom gab. Heute erzeugt das Kraftwerk im Jahr an die 250.000 kWh Strom, der Überschuss wird in das Netz der Kelag eingespeist.
Weiter ging es, zum modernen und einzigartigen Tiefbrunnen der Stadt Feldkirchen. Dort erwartete der "Wassermeister" der Stadt, Siegfried Elsbacher, unterstützt von Herrn BGM Striessnig und Herrn Drolle Werner die Kinder. Nach einer aufregenden Kletterpartie durften die jungen Exkursionsteilnehmer einen Blick in die Wasserbecken werfen und wurden anschließend mit Saft und Schokolade belohnt.
Nun wurde die letzte Etappe bis zum Ziel – die Firma Spitzer – in Angriff genommen. Im Holzlager Dulle, wo Scheitholz und Hackgut aus unseren Wäldern lagern, erklärte Alois Spitzer die Bedeutung der Energieversorgung mit heimischem, nachwachsendem Brennstoff. Anschließend machte er die Kinder noch auf die Besonderheiten an und in der Tiebel aufmerksam, Reste von alten Kraftwerken, Hochwasserschutz und anderes mehr. Angekommen bei der Firma Spitzer wurde zuerst der Spitzer Brunnen, der den Kreislauf des Wassers symbolisiert, besichtigt und anschließend der neue Schauraum mit den verschiedensten Heizkesseln. Danach konnten sich die jungen Forscher auf der Terrasse mit Eis stärken und den aufregenden Rundblick über ihre Stadt genießen.
Als Abschluss und Höhepunkt übergab Alois Spitzer eine Spende in der Höhe von 3.000 Euro, gespendet im Rahmen des Projektes Sonnenkinder der HOLZ die SONNE ins Haus Installatöre, an Frau Hoffmann vom Kiwanis Club Feldkirchen. Ein Teil dieser Spende kommt der Volksschule 1 zu Gute, die damit, wie uns Frau Direktor Stern erklärte, Material für "Forschendes Lernen" kaufen wird. Der Rest der Spende wird vom Kiwanis Club an bedürftige Kinder aus der Region verteilt.
Zwei Lieder als Danke und der Vorsatz sorgsam mit Wasser und Energie ihre Zukunft zu gestalten sind ein gutes Signal dieser jungen Generation.
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